Album Page Autographs Tsar Boris III, Prince Regent Cyril of Bulgaria June 16

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Album Page Autographs Tsar Boris III, Prince Regent Cyril of Bulgaria June 16:
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ArtikeldetailsAlbumblatt Autographen Zar Boris III., Prinzregent Kyrill von Bulgarien 16. Juni 1917 Wien (und weitere) /// Autogramm Autograph signiert signed signee Zar Boris III. von BulgarienPrinzregent Kyrill von Bulgarien und Ludwig Thoma :
Albumblatt
Sprache: Bulgarisch
Bestell-Nr: 373979
Bemerkungen: Ein Blatt aus Album oder Gästebuch (eventuell Aus dem Gästebuch von Marie Therese Gräfin von Collalto e San Salvatore (18661940) mit illustren Original-Autogrammen, z.T. mit eigenhändigem Zusatz, und zwar von: Ludwig Thoma (25.5.1917), Heinrich Knote (4.6.17), NN unidentifiziert, liest sich als von Hohlfeld? (Wien 5.6.1917), Franz Freiherr Riedl von Riedenau. Henny Porten, Albert Steinrück, Obersthofmeister (?) Kommandant 2. K[aiserjäger] Regiment unidentifiziert, Boris III. Zar von Bulgarien als Boris Fürst von Tyrnova, und Prinzregent Kyrill von Bulgarien als Cyrill Prinz von Preslaw am 16. Juni 1917, L. von NN, Bulgarischer Generalkonsul.- Gilbflecken, geringe Knicke, an der Seite Klebreste von der Bindung des Albums /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Ludwig Thoma (* 21. Januar 1867 in Oberammergau; 26. August 1921 in Tegernsee) war ein deutscher Schriftsteller und Rechtsanwalt, der durch seine ebenso realistischen wie satirischen Schilderungen des bayerischen Alltags und der politischen Geschehnisse seiner Zeit populär wurde. Aufgrund der reaktionären und antisemitischen Veröffentlichungen seiner letzten Lebensjahre wird er seit Ende der 80er Jahre zunehmend kritisch betrachtet. /// Heinrich Knote (* 26. November 1870 in München; 12. Januar 1953 in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland) war ein deutscher Opernsänger (Tenor). Er war zudem königlich-bayerischer Kammersänger und Richard-Wagner-Heldentenor. /// Riedl von Riedenau Franz, Freiherr, österr. Diplomat, Beamter * 18.10.1868 in Wien; 14.5.1943. Um 1900 Ministerialrat im österreichisch-ungarischen Aussenministerium. /// Henny Frieda Ulricke Porten (* 7. Januar 1890 in Magdeburg; 15. Oktober 1960 in West-Berlin) war Schauspielerin und ein Star des deutschen Stummfilms /// Albert Steinrück (* 20. Mai 1872 in Wetterburg, Waldeck; 10. Februar 1929 in Berlin) war ein deutscher Theater- und Stummfilmschauspieler. /// Prinz Kyrill Heinrich Franz Ludwig Anton Karl Philipp von Bulgarien (* 17. November 1895 in Sofia; 1. Februar 1945 ebenda, hingerichtet) war von 1943 bis 1944 Prinzregent von Bulgarien aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha sowie Herzog von Sachsen. Leben Kyrill war der zweite Sohn des Zaren Ferdinand I. von Bulgarien und dessen erster Gemahlin Marie Louise von Bourbon-Parma. Gemeinsam mit seinem Bruder Boris III. wurde er zunächst am Klassischen Gymnasium von Sofia und nach der Gründung der Palastschule, die ebenfalls am Gymnasium angesiedelt war, durch Hauslehrer unterrichtet. Anschließend absolvierten sie eine Offiziersausbildung an der nationalen Militärschule Sofia.[1][2] Bereits 1916 bis 1918, während des Ersten Weltkriegs und der Besetzung Albaniens durch die Mittelmächte, wurde Kyrill als Kandidat für den albanischen Thron vorgeschlagen.[3] Gleichzeitig galt er auch als Kandidat für den Thron des Regentschaftskönigreiches Polen bzw. des besiegten Rumänien. Im Juni 1917 wurde ihm der Rang eines Admirals der kaiserlich-deutschen Flotte verliehen. Nach dem Tod seines älteren Bruders, des Zaren Boris III., wurde er für dessen erst sechsjährigen Sohn Simeon 1943 an die Spitze eines Regentschaftsrates gestellt, der vor allem versuchte, Bulgarien aus dem Krieg herauszuführen. Am 16. August 1944 erklärte sich Bulgarien neutral, und am 5. September 1944 erklärte die Sowjetunion dem Land den Krieg. Nach der Besetzung Bulgariens durch die Rote Armee und einem von Kommunisten unterstützten Putsch durch Oberst Kimon Georgiew wurden Kyrill und sein Regentschaftsrat 1944 abgesetzt. Kyrill sowie weitere Minister wurden zum Tode verurteilt. Das Urteil gegen den ehemaligen Prinzregenten wurde am 1. Februar 1945 in Sofia vollstreckt./// Boris von Sachsen-Coburg und Gotha (bulgarisch ????? ????????????????; * 30. Januar 1894 in Sofia; 28. August 1943 ebenda) war als Boris III. (????? III) von 1918 bis zu seinem Tod der zweite Zar von Bulgarien.[1] Leben Zar von Bulgarien seit 1918 Königliches Monogramm Zar Boris III. von Bulgarien 1929 bei einem Besuch in Berlin Boris Klemens Robert Maria Pius Ludwig Stanislaus Xaver wurde am 30. Januar 1894 als ältester Sohn Ferdinands I. und dessen Ehefrau Marie Louise von Bourbon-Parma in Sofia geboren. Sein Vater war seit 1887 regierender Herrscher (Knjaz) des teilautonomen Fürstentums Bulgarien. In Anlehnung an den frühmittelalterlichen Herrscher und bulgarischen Nationalheiligen Boris erhielt er dessen Namen und trug als Kronprinz den Titel Prinz von Tarnowo. Boris gehörte dem weitverzweigten Haus Sachsen-Coburg-Koháry an, einer Nebenlinie der Wettiner, und wie im 19. Jahrhundert üblich, bestanden zur europäischen Hocharistokratie enge Verwandtschaftsverhältnisse. Er hatte mit Prinz Kyrill einen jüngeren Bruder. Boris wuchs im Wrana-Palast südlich der Hauptstadt und in der Sommerresidenz Euxinograd am Schwarzen Meer auf. Gemeinsam mit seinem Bruder Kyrill wurde er zunächst am Klassischen Gymnasium von Sofia und nach der Gründung der Palastschule, die ebenfalls am Gymnasium angesiedelt war, durch Hauslehrer unterrichtet. Anschließend absolvierten sie eine Offiziersausbildung an der nationalen Militärschule Sofia.[2][3] Er war der Sohn von Zar Ferdinand I. und bestieg 1918 den Thron, als sein Vater infolge der Niederlage Bulgariens im Ersten Weltkrieg abdankte. Es war die zweite größere Niederlage des Landes in nur fünf Jahren nach den Balkankriegen 1913. Im Vertrag von Neuilly-sur-Seine musste Bulgarien Land an seine Nachbarn abtreten und schmerzhafte Reparationen bezahlen, was die politische und wirtschaftliche Stabilität bedrohte. Zwei Bewegungen, die Agrarische Union und die Kommunistische Partei, riefen nach dem Sturz der Monarchie und einem Regierungswechsel. Unter diesen Umständen bestieg Boris den Thron. Ein Jahr nach Boris Thronbesteigung wurde Aleksandar Stambolijski, Mitglied der Agrarischen Union, zum Ministerpräsidenten gewählt. Beim zahlenmäßig starken Bauernstand beliebt, zog er sich die Feindschaft der Mittelklasse und des Militärs zu. Bereits im April 1923 war Boris in die Verschwörungspläne gegen den Regierungschef eingeweiht. Nach dem Putsch vom 9. Juni 1923 vereidigte er die neue Regierung der Putschisten und nahm den Rücktritt von Stambolijskis Kabinett entgegen.[4] Infolge des Putsches kam es im September zu einer kommunistischen Erhebung, die als Septemberaufstand bekannt wurde. Am 16. April 1925 verübte die illegalisierte Kommunistische Partei in der orthodoxen Kathedrale von Sofia ein Attentat auf Zar Boris III. und die dort versammelten Regierungsmitglieder. Der König entging durch einen Zufall dem Bombenanschlag, jedoch kamen über 200 Kirchenbesucher ums Leben. 1925 erklärte Griechenland Bulgarien den Krieg. Trotz der Intervention des Völkerbundes dauerte die Verwirrung bis 1934, als Boris dem Militär die Errichtung einer Diktatur ermöglichte. Im Folgejahr übernahm er die Kontrolle über das Land und regierte als absoluter Monarch, setzte jedoch später das Parlament wieder ein und gab den Frauen das Wahlrecht. Zweiter Weltkrieg Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sympathisierte die bulgarische Bevölkerungsmehrheit mit Deutschland, das Rumänien 1940 gezwungen hatte, die südliche Dobrudscha an Bulgarien zurückzugeben. Kurz nachdem 1941 die jugoslawische Regierung den Dreimächtepakt unterzeichnet hatte, ein Putsch das Bündnis mit Nazideutschland jedoch verhinderte und die Wehrmacht in Jugoslawien einmarschierte, verbündete sich Boris III. mit den Achsenmächten. Trotz seiner Sympathien für Deutschland verweigerte Boris III. die Zusammenarbeit mit dem Naziregime in zwei wesentlichen Punkten: Der Judenfrage und der Beteiligung an einem Krieg gegen die Sowjetunion. Das Zepter von Boris III. Anfang 1943 verlangte die deutsche Regierung, dass die bulgarischen Juden als Teil Endlösung der Judenfrage ins okkupierte Polen geschickt werden, und zu diesem Zweck wurde SS-Hauptsturmführer Theodor Dannecker nach Bulgarien entsandt. Dieser organisierte zunächst die Deportation von über 11.000 Juden in den besetzten Gebieten unter bulgarischer Herrschaft in Thrakien und Makedonien. Obwohl Bulgarien die Region faktisch besetzt hatte, erkannten die zuständigen deutschen Behörden nur die bulgarische Militärverwaltung an, nicht aber die Zivilverwaltung, und so wurden die Deportationen durch die Gestapo durchgeführt. Als jedoch auch die bulgarischen Juden in die Konzentrationslager deportiert werden sollten, führte dieses Ansinnen zu einem öffentlichen Aufschrei der Entrüstung in der bulgarischen Bevölkerung vor allem durch prominente Persönlichkeiten wie Parlamentspräsident Dimitar Peschew und Erzbischof Stefan von Sofia. Zar Boris, der bis dahin in der Deportationsfrage laviert hatte, sah sich gezwungen zu handeln, sodass die Deportation der 48.000 bulgarischen Juden ins KZ Auschwitz-Birkenau verhindert werden konnte. ? Hauptartikel: Rettung der bulgarischen Juden Der mysteriöse Tod, zwei Wochen nach diesem Treffen, ist bis heute nicht ganz aufgeklärt. Noch inakzeptabler für Hitler als die in Bulgarien gescheiterte Vernichtung der jüdischen Bevölkerung war aber die Weigerung des Zaren, der Sowjetunion den Krieg zu erklären, vor allem als sich die Kriegsniederlage Deutschlands abzuzeichnen begann. Im August 1943 lud Hitler Zar Boris III. zu einem Treffen nach Berlin. Während Boris einer Kriegserklärung gegen die weit entfernten Mächte Vereinigtes Königreich und USA zustimmte, lehnte er wiederum eine Beteiligung Bulgariens am Krieg gegen die Sowjetunion ab. Auf Hitlers Drängen auf den Kriegseintritt soll der Zar geantwortet haben, das bulgarische Volk würde nie seine Waffen gegen Russland erheben, dem es die Befreiung vom 500-jährigen türkischen Joch verdanke. Außerdem verwies der Zar auf die unsichere Haltung der benachbarten neutralen Türkei. Der symbolische Krieg gegen die Westmächte führte für die Einwohner Sofias in eine Katastrophe. Ihre Stadt wurde 1943 und 1944 von der Royal Air Force und der United States Air Force mittels Bombardierung massiv zerstört. Bald nach seiner Rückkehr nach Sofia verstarb Boris III. während einer Wanderung im Rila-Gebirge, vermutlich an Herzversagen. Im Polizeibericht vom 6. September 1943 wurde festgehalten, Zar Boris III. könnte Opfer einer vorsätzlichen Vergiftung gewesen sein.[5] Auf den Thron folgte sein sechsjähriger Sohn Simeon. Zar Boris III. wurde im mittelalterlichen Kloster Rila beigesetzt. Nachdem die Kommunisten 1944 an die Macht gelangt waren, ließen sie den Leichnam exhumieren und im Hof des Wrana-Palastes bestatten. Nach dem Fall des kommunistischen Regimes wurde versucht, ihn erneut zu exhumieren, doch man fand nur sein Herz, das wieder im Rila-Kloster beigesetzt wurde. /// Standort Wimregal Ill-Umschl2026-012
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